Manthey EDV Beratung Berlin

Windows 10 End-of-Life
Checkliste für Unternehmen

Was Sie bis Oktober 2025 erledigen müssen — und was jetzt noch zu tun ist
⚠️ Support eingestellt: 14. Oktober 2025
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Windows 10 erhält keine Sicherheitsupdates mehr

Seit Oktober 2025 veröffentlicht Microsoft keine Patches mehr für Windows 10. Jede neue Sicherheitslücke bleibt dauerhaft offen. Für Unternehmen bedeutet das: erhöhtes Angriffsrisiko und mögliche DSGVO-Verstöße.

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Bestandsaufnahme — Welche Geräte laufen noch mit Windows 10?

  • Alle PCs und Laptops im Unternehmen inventarisieren Sofort
  • Windows-Version auf jedem Gerät prüfen (Einstellungen → System → Info) Sofort
  • Liste aller Windows-10-Geräte mit Baujahr und Hauptnutzer erstellen Diese Woche
  • Prüfen: Welche Geräte sind Windows-11-fähig? (PC Health Check Tool von Microsoft) Diese Woche

Tipp: Mindestanforderungen für Windows 11: TPM 2.0, 64-Bit CPU, 4 GB RAM, 64 GB Speicher. Viele PCs ab 2018 erfüllen diese Anforderungen.

2

Upgrade-Entscheidung — Aufrüsten oder Ersetzen?

  • Geräte mit TPM 2.0: Upgrade auf Windows 11 (kostenlos, ca. 1–2 Stunden) Empfohlen
  • Geräte ohne TPM 2.0, Baujahr ab 2017: TPM-Chip nachrüsten prüfen Prüfen
  • Geräte älter als 2016: Neuanschaffung planen und budgetieren Planen
  • Kritische Software auf Windows-11-Kompatibilität prüfen (ERP, Branchensoftware) Vor Upgrade
  • Windows-11-Upgrades in außerhalb der Geschäftszeiten einplanen Koordinieren

Faustregel: Geräte älter als 5–6 Jahre lohnen sich oft nicht mehr. Neue Business-PCs (z. B. Dell Optiplex, Lenovo ThinkCentre) ab ca. 500–800 EUR inkl. Windows 11 Pro.

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Datensicherung — Vor jedem Upgrade unbedingt!

  • Vollständiges Backup aller wichtigen Daten (Dokumente, E-Mails, Desktop-Dateien) Pflicht
  • Backup auf externem Laufwerk oder Cloud (OneDrive, Nextcloud) verifizieren Pflicht
  • Lizenzen und Aktivierungsschlüssel für installierte Software notieren Vorher
  • Netzwerkdrucker, VPN-Zugangsdaten und sonstige Einstellungen dokumentieren Vorher
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Übergangsmaßnahmen — Wenn Geräte noch nicht migriert sind

  • Windows-10-Geräte vom Internet trennen oder in separates Netzwerksegment verschieben Sofort
  • Keine sensiblen Daten mehr auf Windows-10-Geräten verarbeiten Sofort
  • Zusätzlichen Virenschutz (Endpoint Security) für nicht migrierte Geräte aktivieren Diese Woche
  • Microsoft Extended Security Updates (ESU) prüfen — kostenpflichtig, aber zeitüberbrückend Prüfen
  • Migrationsplan mit konkreten Terminen für alle verbleibenden Geräte erstellen Planen

DSGVO-Hinweis: Das Verarbeiten personenbezogener Daten auf einem System ohne Sicherheitsupdates kann als Verstoß gegen Art. 32 DSGVO (technische Schutzmaßnahmen) gewertet werden.

5

Nach der Migration — Abschlussprüfung

  • Windows Update nach Upgrade einmal manuell ausführen Erledigen
  • Virenschutz auf Aktualität prüfen und ggf. neu installieren Erledigen
  • Alle wichtigen Anwendungen testen (E-Mail, Drucker, Branchensoftware) Erledigen
  • Benutzer kurz einweisen (Windows 11 hat leicht veränderte Oberfläche) Erledigen
  • Inventarliste aktualisieren — kein Windows-10-Gerät mehr eingetragen Erledigen

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