Windows 10 End of Life: Was Berliner Unternehmen jetzt tun müssen

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Manthey EDV-Beratung.

Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den Support für Windows 10 eingestellt. Das bedeutet: Keine Sicherheitsupdates mehr, keine Patches für neu entdeckte Schwachstellen. Berliner Unternehmen, die noch Windows-10-Rechner im Einsatz haben, betreiben diese damit auf eigenes Risiko — und mit potenziellem DSGVO-Verstoß, da sie keine „geeigneten technischen Maßnahmen“ gemäß Art. 32 DSGVO mehr gewährleisten.

Was End of Life konkret bedeutet

Nach dem End-of-Life-Datum gibt es keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr für Windows 10. Neue Sicherheitslücken — und es werden regelmäßig neue entdeckt — bleiben dauerhaft offen. Angreifer wissen das und suchen gezielt nach Unternehmen mit veralteten Betriebssystemen. Das ist keine Theorie: Nach dem Ende von Windows XP (2014) und Windows 7 (2020) stiegen Angriffe auf diese Systeme signifikant an.

Microsoft bietet für Windows 10 ein kostenpflichtiges Extended Security Update (ESU)-Programm an — für Unternehmen, die mehr Zeit für die Migration benötigen. Preis: ca. 30–60 € pro Gerät und Jahr, jährlich steigend. Das ist allenfalls eine kurze Übergangslösung, keine dauerhafte Alternative.

Optionen für Berliner Unternehmen

  • Upgrade auf Windows 11: Die beste Lösung für Geräte, die die Hardwareanforderungen erfüllen (TPM 2.0, 4 GB RAM, 64 GB Speicher, kompatible CPU). Das Upgrade selbst ist kostenlos — prüfen Sie per „PC-Integritätsprüfung“-Tool von Microsoft, ob Ihre Geräte kompatibel sind.
  • Neue Hardware beschaffen: Geräte, die Windows 11 nicht unterstützen, sind oft mehr als 5 Jahre alt. Der Kauf neuer Geräte ist langfristig günstiger als ESU-Kosten plus höheres Sicherheitsrisiko.
  • Wechsel zu Linux: Für bestimmte Arbeitsplätze (z. B. ohne spezialisierte Windows-Software) ist ein Wechsel zu Ubuntu oder Linux Mint eine kostengünstige Alternative mit langfristiger Unterstützung.

Handlungsempfehlung für 2027

Führen Sie jetzt eine Inventur durch: Welche Geräte laufen noch unter Windows 10? Welche erfüllen die Windows-11-Anforderungen? Planen Sie die Migration strukturiert — nicht alle Rechner auf einmal, sondern nach Priorität (produktivste Arbeitsplätze zuerst). Wer diesen Schritt länger aufschiebt, riskiert nicht nur Sicherheitsprobleme, sondern bei einer DSGVO-Prüfung auch Bußgelder. Ein IT-Dienstleister kann die Inventur und Migration effizient koordinieren.

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